Klaus Kaiser: Sorgen der Eltern und Schüler ernst nehmen
Zur Debatte über die Videoüberwachung an Schulen in Nordrhein-Westfalen erklärt der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Klaus Kaiser:
"Vandalismus, Diebstähle und die Sorge um die Sicherheit der Kinder sind bei den Eltern, den Lehrern, den Schulträgern und natürlich auch in der Landespolitik ein wichtiges Thema. Wir wissen aus verschiedenen Beispielen vor Ort, an denen Kameras etwa an Schulen installiert sind, dass die Fälle von Diebstahl und Vandalismus spürbar zurückgegangen sind. Und dies ist unabhängig davon, ob es sich um Schulen in einer Großstadt wie Düsseldorf oder einer kreisangehörigen Stadt wie Bergheim im Rhein-Erft-Kreis handelt. Aufgrund der positiven Ergebnisse regen wir eine Ausweitung der Videoüberwachung an, wenn Schulen und Schulträger davon Gebrauch machen wollen."
Schulträger können im Rahmen ihres Hausrechts die Videoüberwachung zulassen, wenn die einzelnen Schulen es möchten.
Kaiser: "Wir nehmen die Sorgen der Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder sehr ernst. Deshalb werden wir nicht zulassen, dass das Thema tabuisiert werden soll. Wenn die Videoüberwachung in Schulen eingesetzt werden soll, sollte dies nicht aus ideologischen Gründen abgelehnt werden. Es wäre gut, wenn die FDP sich hier bewegen würde."
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