Frauenrechte und Integration werden Schwerpunkte
Nordrhein-Westfalen übernimmt Vorsitz der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) - Minister Armin Laschet:
"Frauenrechte und Integration werden Schwerpunkte"
Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:
Am 1. Januar 2009 hat Frauenminister Armin Laschet den Vorsitz über die 19. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren (GFMK) übernommen. Im Mittelpunkt der Konferenz soll das Thema „Frauen und Integration" stehen. Minister Laschet sagte heute (5. Januar 2009) in Düsseldorf: „Mit der 19. GFMK wollen wir einen Perspektivwechsel wagen. Wir dürfen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte nicht auf die Opferrolle reduzieren. Viel zu Wenigen ist bewusst, dass diese Frauen Motor der Integration und ein Gewinn für unsere Gesellschaft sind."
In Nordrhein-Westfalen leben rund vier Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, rund die Hälfte davon ist weiblich. Im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration werden Frauen- und Integrationspolitik institutionell miteinander verzahnt. „Als Minister für Frauen und Integration ist es mir ein besonderes Anliegen, die Leistungen und Erfolge in den Vordergrund zu stellen, um noch mehr Frauen mit Zuwanderungsgeschichte darin zu bestärken, selbstbewusst den eigenen Weg zu gehen", sagte Laschet. „Aber wir wollen auch Klartext in Sachen Frauenrechte reden: Zwangsheirat, Gewalt gegen Frauen und Ehrenmorde sind inakzeptabel und müssen engagierter bekämpft werden."
Nordrhein-Westfalen übernimmt 2009 für ein Jahr die Geschäftsführung über die Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz. Der Minister dankte bei dieser Gelegenheit zugleich seiner Amtskollegin und Vorgängerin Frau Ministerin Dr. Monika Stolz für die sehr erfolgreiche Ausrichtung der 18. GFMK im Jahr 2008 in Baden-Württemberg. Die Hauptkonferenz der 19. GFMK findet am 18. und 19. Juni 2009 auf Schloss Krickenbeck in Nettetal (Kreis Viersen) statt.
Die GFMK ist die Fachministerkonferenz der für Gleichstellungs- und Frauenpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister. Hauptaufgabe ist es, Grundlinien für eine gemeinsame Gleichstellungs- und Frauenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland festzulegen und Maßnahmen zu beschließen, die die Chancengleichheit von Frauen und Männern fördern. Der Vorsitz und die Geschäftsführung der GFMK wechseln seit dem Gründungsjahr 1991 turnusmäßig unter den deutschen Ländern.






